10 Jahre nach der Finanzkrise: Wie geht es weiter mit der Eurozone?

Paderborn, 15.02.2019

Wo stehen wir 10 Jahre nach der Finanzkrise?

Gute Nachrichten vorab: Die Weltwirtschaft befindet sich in einem robusten Aufschwung und die Arbeitslosigkeit sinkt. Aktuellen Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge bleibt der globale Aufschwung in diesem und im nächsten Jahr auf demselben Niveau.[1] Das sind erfreuliche Rahmenbedingungen. Zudem stützen die geldpolitischen Maßnahmen der EZB nach wie vor die Binnennachfrage.

Durch die Vollzuteilung bekommen europäische Banken so viel Liquidität vom Eurosystem, wie sie möchten und besichern können. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt weiterhin bei 0%, die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungs- und die Einlagefazilität liegen bei 0,25% und (-0,40)%. Ein niedriger Hauptrefinanzierungssatz und niedrige ständige Fazilitäten ermöglichen den Banken, sich für die Kreditvergabe an die Wirtschaft günstig zu refinanzieren. Die negative Einlagefazilität macht es unattraktiv, Geld bei der EZB zu „parken“.

10 Jahre nach der Finanzkrise: Wie geht es weiter mit der Eurozone?

Insgesamt sind die Konjunkturaussichten in der Eurozone positiv. Auf Basis der jüngsten Umfrageergebnisse und Konjunkturindikatoren der EZB, prophezeit diese ein jährliches reales BIP-Wachstum um 2,0% in 2018, 1,8% in 2019 und um 1,7% in 2020 für das Euro-Währungsgebiet (Schätzung vom September 2018). [2]

Allerdings litten einige Länder Europas besonders unter der Finanz- und Staatsschuldenkrise des Euroraums. Dazu gehörte zum Beispiel Griechenland, bei dessen Hilfsprogrammen 2011 bis 2018 der Europäische Rechnungshof in der nachgelagerten Analyse viele Mängel in der Ausgestaltung durch die Europäische Kommission feststellte.[3] Doch alle fünf „Programmländer“ [4], die in den letzten Jahren unter Auflagen finanziell unterstützt wurden, haben Strukturreformen umgesetzt und konnten die Anpassungsprogramme beenden.

Dies ist eine gute Zwischenbilanz, wenngleich weitere Reformen notwendig sind, um den Euroraum dauerhaft krisenfest zu machen und die Arbeitslosenquote weiter zu senken.[5] Aktuelle wirtschaftliche und soziale Risikofaktoren für den Euroraum sind vor allem

  • anti-europäische und populistische Bewegungen,
  • der Brexit, der auf den 29. März 2019 terminiert ist,
  • die Handelsspannungen, welche, ausgehend von den USA, internationale Industrien, wie die europäische Autoindustrie negativ beeinflussen könnten sowie
  • die Überschuldung der Türkei und die drastische Abwertung der türkischen Lira.

Eurokritische und anti-europäische Parteien nutzen die Verunsicherung vieler Menschen, die von den Veränderungen durch die Digitalisierung und das Zusammenwachsen der internationalen Märkte herrührt. "Take back control" war das Motto der Brexit-Befürworter und sie haben die Entscheidung für den Austritt Großbritanniens aus der EU knapp gewonnen. Hier müsste die Politik bessere Auffangmechanismen für diejenigen Arbeitnehmer etablieren, deren Arbeitsplätze sich im digitalen Zeitalter verschieben. Je näher der Stichtag rückt, desto höher muss das Risiko eines überstürzten und für die Europäische Union wirtschaftlich schädlichen Brexits gesehen werden.[6]

Der IWF sieht die möglichen Konsequenzen des Handelskonfliktes zwischen den USA und China als eine Bedrohung für den Aufschwung der Weltwirtschaft und der globalen Finanzierungsbedingungen. Zunächst wurden aber nur für diese beiden Länder die Wachstumsprojektionen für 2019 jeweils um 0,2 Prozentpunkte gesenkt.[7]

Die türkische Lira verlor im letzten Vierteljahr 14,4% im Vergleich zum Euro und die Kursverluste waren zeitweilig noch deutlich höher. Ein bisschen Erholung bescheren aktuell geldpolitischen Maßnahmen und die Entspannung eines politischen Konfliktes zwischen der Türkei und den USA.

Mittlerweile plant das Eurosystem den Ausstieg aus den geldpolitischen Sondermaßnahmen, denn der richtige Zeitpunkt darf nicht verpasst werden. Ein Negativbeispiel hierfür ist Japan, wo die heutige hohe Staatsverschuldung für Unsicherheit bei den Finanzakteuren sorgt.[8] Mittelfristig wird die exzessive Liquiditätsversorgung im Euroraum zurückgefahren und die Leitzinsen werden allmählich erhöht. Wichtig ist der Bundesbank dabei eine gute und frühzeitige Kommunikation, um die Marktteilnehmer nicht zu verunsichern.

Wie sieht die wirtschaftspolitische Steuerung in der EU heute aus?

Nach der Krise wurden einige Verbesserungen in der Steuerung der Euro-Währungsunion mit dem Fokus auf ausgeglichene Haushalte und klare Zielvorgaben implementiert, die weniger „Spielraum“ für die Regierungen lassen. Denn das grundlegende Problem für die Geldpolitik sind die ungleichen ökonomischen Stärken der EU-Länder, die zudem fiskalpolitisch unterschiedlich geführt werden. Die Zinsraten der EZB sind für schwache Länder zu hoch und für starke Länder zu niedrig um die Geldmenge sinnvoll zu steuern. Die Europäische Kommission erhielt den Auftrag, die makroökonomischen Ungleichgewichte, die zur Übertragung von Fehlentwicklungen zwischen Ländern führen können, genau zu prüfen. Die neuen Rahmenbedingungen einer EU-weiten Geldpolitik, sowie striktere Defizit- und Verschuldungsregeln auf staatlicher Ebene sollen die Stabilität des Finanzsektors und letztendlich der Wirtschaft verbessern.

 

Instrumente zur Koordinierung der Fiskalpolitik

Instrumente zur Koordinierung des Sozial- und Arbeitsmarktes

Instrumente zur Koordinierung des Finanzmarktes

Strategien und Rahmenwerke

  • Single Rulebook
  • CRD I, Basel II
  • CRD IV, Basel III

Regelungen und Ziele

  • Mehrjähriges Richtprogramm 2010-2013
  • Regeln zu Struktur- und Schuldendefiziten
  • Korrektur- und Stabilisierungsmaßnahmen
  • Jährliche Budgetplanung jedes Mitglieds (DBP)
  • Grundsätze für die effektive Aggregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung (Financial Stability Board)
  • Bankenabgabe EU-Nr. 2015/63 Art. 6
  • Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD)

Überprüfung und Finanzierungshilfe

  • Jahreswachstumsbericht
  • Europäischer Stabilisierungsmechanismus (ESM)
  • Einheitlicher Aufsichtsmechanismus (SSM)
  • Europäisches Semester
  • Beurteilung der Budgetplanungen (DBP)
  • Alert Mechanism Report (AMR)
  • Excessive Deficit Procedure (EDP)
  • Länderspezifische Empfehlungen
  • Teilfinanzierung durch den Europäischen Stabilitätsfond

Tab. 1: Überblick Wirtschaftspolitische Steuerung in der EU, Quellen: Caroline de la Porte (2015), Franziska Keuper (2017)

 

  • Der „Six-Pack“, beschlossen 2011, und der Fiskalvertrag von 2012 haben das Ziel die strukturellen Defizite der Mitgliedsstaaten auf max. 1% des BIP zu begrenzen; ab 0,5% werden Gegenmaßnahmen eingefordert, sodass die Verschuldung der europäischen Haushalte im Allgemeinen abnimmt. Das Regelwerk des „Two-Packs“ gibt seit 2013 einheitliche Korrektur- und Strafmaßnahmen bei Nichteinhaltung der Budgetvorgaben der Mitglieder vor.
  • Das Konzept „Europäisches Semester“ wurde geschaffen, um die notwendigen finanz- und wirtschaftspolitischen Entwicklungen besser zu koordinieren und durchzusetzen. Von Januar bis Juli werden von allen Mitgliedsstaaten zu bestimmten Terminen Berichte und Absichtserklärungen abgefragt, die im Einklang mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt und der Strategie Europa 2020 stehen müssen.[11]
  • Um die in der Krise aufgezeigten Schwächen in der Finanzmarktkoordinierung anzugehen, wurden neue Vorschriften (Basel III, CRD IV) ausgehandelt und Vorhandenes (Basel II) erweitert. Zur Harmonisierung des europäischen Bankenaufsichtsrechts wurde das einheitliche Regelwerk „Single Rulebook“ geschaffen und es wurden europäische Aufsichtsbehörden gegründet. Dies ging einher mit strengeren internationalen Regeln für Banken. Seit Januar 2014 wird das Basel III Rahmenwerk auf europäischer Ebene zehn Jahre lang, teils mithilfe von Übergangsbestimmungen, umgesetzt. In 2014 wurde dann die Bankenunion mit dem Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) und einem Einheitlichen Abwicklungsmechanismus (SRM) eingeführt. Der Umgang mit insolventen Banken wurde im Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) festgeschrieben, sodass nun ein Maßnahmen- und Finanzierungsplan für unverhoffte Krisensituationen besteht.[12]
  • Um die mangelnde IT- und Datenarchitektur vieler Banken zu verbessern wurden im Januar 2013 die Grundsätze für die effektive Aggregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung (BCBS239) von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) verabschiedet. Die Umsetzung dieser Grundsätze sollte bis 2016 erfolgen. Sie gewährleisten eine Verbesserung des Risikomanagements, der Entscheidungsprozesse und der Verfügbarkeit von aggregierten Risikodaten.
     

Wie wirken sich Wandel und neue Anforderungen auf den Bankensektor aus? Welche Erfolge verdienen Schulterklopfen und welche Herausforderungen sind zu knacken?

Die oben genannten Regeln, darunter klare Kapital- und Liquiditätsvorschriften, haben europäische Finanzinstitute dazu gezwungen, ihr Zahlungsverhalten und ihre Bilanzen deutlich zu verändern. Positiv zu vermerken ist eine Verdopplung des CET 1 (hartes Kernkapital) seit 2007 auf im Schnitt 14% sowie eine Reduzierung des Problemkreditbestandes (NPL) auf 4,4%. Beim letzten Stresstest haben sich diese Maßnahmen bereits verdient gemacht und für ein befriedigendes Ergebnis von durchschnittlich 9,9% Kernkapital unter Stress gesorgt (8,8% in 2017).[13] Die höhere Resilienz [14] der europäischen Banken zeigt sich zudem durch die bisher geringe Ansteckung negativer Tendenzen über innereuropäische Grenzen hinweg.[15]

Da vor allem kleinere Institute unverhältnismäßig unter der Auflagenlast leiden, wurde seit 2015 über Entlastungen an verschiedenen Stellen diskutiert. Diese Debatte trägt nun Früchte. Bei der laufenden Überarbeitung der CRR/CRD wird die Verhältnismäßigkeit, insbesondere beim Meldewesen und bei den Offenlegungsvorschriften, überprüft. Zudem ermöglicht die Festlegung neuer Schwellenwerte den kleineren Instituten einfachere Messverfahren einzusetzen und damit ebenfalls den regulatorischen Aufwand herunterzufahren.[16]

Die tiefgreifenden strukturellen und aufsichtsrechtlichen Veränderungen im Finanzumfeld trüben den Blick in die Zukunft vieler Institute. In Deutschland gehen mehr als die Hälfte, der von der Fraunhofer-Gesellschaft befragten Banken, von sinkenden Erträgen in den kommenden Jahren aus, wie die Studie „Bank & Zukunft“ belegt.[17] Wohin fließen die Erträge stattdessen? Eine Umfrage der Deutschen Bundesbank besagt, dass mehr als 70% der befragten 1.600 deutsche Banken und Sparkassen unter erhöhtem Wettbewerbsdruck leiden und 85% der Institute sehen Fintechs an dieser Verschärfung beteiligt.[18]

Mit diesen Einschätzungen steht der deutsche Bankensektor nicht alleine. Wo man auch liest, Fachjournalisten für Finanz-IT und Bankenmanagement sind sich weitgehend einig: die traditionellen Geschäftsmodelle der Banken bringen weltweit immer weniger ein. Ein Umdenken und Risikobereitschaft für neue Ertragsquellen bei den Entscheidungsträgern sind erforderlich. Denn die Digitalisierung und neue Technologien eröffnen Finanzintermediären ganz neue Möglichkeiten Informationen zu gewinnen, zu verarbeiten und daraus Erträge zu generieren. Damit bekommen die alteingesessen Banken zusätzliche Konkurrenz von „Fintechs“ (Trustology [19], GreenSky [20]) und „Bigtechs“ (Google, Amazon), sodass der Markt originäre Geschäftsmodelle in Frage stellt und sie zu Auslaufmodellen werden lässt.[21] In den Bereichen Vermögensverwaltung, Investments und Kreditvermittlung rennen die Fintechs durch smarte Kundenansprache und bequeme Apps den Finanzinstituten die Kunden ab. Weiteren Druck erzeugen die großen E-Commerce-Player. PayPal hat sich über die letzten Jahre von einem Online-Zahlungsdienst zu einem ganzheitlichen Finanzdienstleiter gemausert. Und Amazon vergibt nicht nur eigene Kreditkarten und realisiert in Kooperation mit Visa auch die Abwicklung der Zahlungsströme, sondern verleiht neuerdings direkt Geld an den britischen und US-amerikanischen Mittelstand.[22]

Daher ist eine der größten Herausforderungen für die europäischen Banken die Veränderung und Erweiterung ihrer Geschäftsmodelle. Diejenigen Banken, die sich hier abhängen und von Fintechs und Bigtechs überholen und ihre Marktanteile abjagen lassen, werden bald Probleme bekommen, rentable Ertragsquellen zu erschließen. Im internationalen Vergleich schneiden die europäischen Institute unter diesem Gesichtspunkt schlecht ab. In der aktuellen Hochphase konnten bisher weder die operativen Kosten noch der Cost/Income-Ratio (Aufwandskennzahl) wie erhofft reduziert werden und die bilanziellen Altlasten aus der Krise, sprich eine überhöhte Verschuldung im Euroraum, ebenfalls nicht. Im Gegenteil, seit 2010 bis heute sind die operativen Kosten der signifikanten europäischen Banken um 5% gestiegen.[23] Ein Beispiel, das Schule machen sollte, sind die Konsolidierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen im nordischen Bankensektor, die dort bereits nach der Krise in den Neunzigern starteten. Die Nordischen Banken konnten die Überkapazitäten des Sektors durch Filialschließungen und Personalabbau effektiv reduzieren und in den letzten Jahren mithilfe digitalisierter Verfahren Kosteneffizienz und Rentabilität steigern.[24]

Fazit

Gute konjunkturelle Rahmenbedingungen ermöglichen einen entspannten Wandel des Eurosystems hin zu mehr Stabilität. Viel wurde bisher erreicht, aber die Reise braucht weiter Disziplin und Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Markttendenzen, die denen vor 2007 ähneln, müssen konsequent entgegengearbeitet werden. Große Baustellen sind zudem sozialpolitscher Natur: EU-weit muss die Politik ihren Bürgern, die sich Schwierigkeiten bei der Umstellungen zu einer digitalisierten Arbeitswelt gegenübersehen, unter die Arme greifen. Nicht zuletzt befindet sich auch die Bankenwelt im Umbruch. Leider stellen sich aktuell wenige europäische Banken den zukünftigen Herausforderungen. Viele stecken noch in den Anpassungsphasen für aufsichtsrechtliche Reformen. Nachhaltige Ertragskraft bleibt für diejenigen daher noch ein unerfüllter Wunsch.

Gerne nehme ich Anmerkungen zum Text oder weiterführende Fragen entgegen!

Ansprechpartner: Franziska Keuper

 

[1] Bundesbank, Monatsbericht November 2018

[2] EZB Wirtschaftsbericht 06/2018

[3] Sonderbericht: Die Rolle der Kommission in der griechischen Finanzkrise

[4] Irland, Portugal, Spanien, Zypern und Griechenland

[5] 2013: 12% Arbeitslosigkeit in der EU; 2018: 8,2%

[6] S&P Global Ratings Credit Conditions EMEA: Looking Over The Edge On Trade And Brexit

[7] Bundesbank, Monatsbericht 11/2018

[8] Bundesbank - Berlin, 15.11.2018

[9] Versprechen, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten, nachdem sie arbeitslos geworden sind oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ein qualitativ hochwertiges Angebot für einen Arbeitsplatz, eine Fortbildung, einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum bekommen. (Siehe Europäische Kommission: Youth Guarantee)

[10] Der Euro Plus Pakt wurde am 25/03/2011 von allen 17 Eurostaaten mit dem Ziel der Förderung nationaler struktureller Verbesserungen verabschiedet, dazu gehören zum Beispiel die Adressierung hoher Arbeitslosigkeit und schlechter Haushaltsdisziplin.

[11] Bundesministerium der Finanzen - Europäisches Semester

[12] Bundesbank - Paris, 21.06.2018

[13] Bundesbank, Luis de Guindos, 15.11.2018

[14] Widerstandsfähigkeit bei Stress

[15] Bundesbank, Luis de Guindos, 15.11.2018

[16] Bundesbank - Hamburg, 19.09.2018

[17] Frauenhofer IAO - Trendstudie, 2016

[18] Bundesbank - Hamburg, 19.09.2018

[19] https://thefintech50.com/copy-of-the-hot-ten-2018

[20] https://www.forbes.com/fintech/list/#header:funding_sortreverse:true

[21] Bundesbank - Freiburg, 03.09.2018

[22] It-finanzmagazin - Tobias Weidemann, 12.11.20118

[23] Bundesbank, Luis de Guindos, 15.11.2018

[24] BIZ Jahresbericht 2010; Deutsche Bank Research, November 2018

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