WDC ATS Simulator

Leichtere Anwendungsentwicklung für Cash-Hardware

Mit Web Device Controller (WDC) bietet S&N Invent seit längerem ein Produkt, mit dem Geräte in eine Applikation integriert werden können, ohne über Kenntnisse über ein bestimmtes Gerät oder die technische Ansteuerung zu verfügen. Ist die Schnittstelle einmal in eine Applikation integriert, so sind automatisch alle Geräte, die vom jeweiligen Hersteller der Schnittstelle unterstützt werden, ohne weitere Anpassung der Applikation verwendbar.
 

WDC Kernel
 

Grundlage dieser Integration ist eine präzise Spezifikation der fachlichen Anforderungen und Abläufe. Als Integrations-Layer werden standardisierte Netzwerktechniken genutzt. Ein Gerät, das auf diese Art und Weise integriert wird, präsentiert sich also gegenüber der Anwendung als Webservice.

Zielgruppe für diese Lösung sind vor allem Kunden, bei denen technisch komplexe Peripheriegeräte in eine Applikation zu integrieren sind. Der Schwerpunkt liegt dabei aktuell auf Cash-Recycling-Geräten.

Implementieren ohne Zugriff auf echte Hardware

Auch wenn man aufgrund der Netzwerkorientierung ohne eine konkrete API auskommt und damit unabhängig von der verwendeten Programmiertechnik ist, muss sie in jeder Anwendung, die sie nutzen will, zunächst optimal integriert werden. Dazu gehört, dass jedes Gerät, dessen Ansteuerung implementiert werden soll, auch allen Entwicklern zur Verfügung steht. Ansonsten ist keine Ergebnis- und Qualitätskontrolle möglich.

Mit dem WDC Simulator werden innerhalb einer WDC-Infrastruktur die zu integrierenden Geräte in Form einer Dialoganwendung simuliert. Die Dialoganwendung visualisiert dabei den aktuellen Zustand des simulierten Geräts, am Beispiel der Cash-Recycling-Geräte etwa die aktuelle Konfiguration von Geldbehältern und zu verarbeitenden Noten und Münzen sowie den aktuellen Bestand. Dialogfunktionen bieten die Möglichkeit, die Bedienung der Geräte nachzubilden, etwa das Einlegen konkreter Noten- und Münzstückelungen in einem Einzahlvorgang oder die Entnahme von ausgezahltem Geld bei einem Auszahlvorgang.

Im Mittelpunkt steht immer, dass nur das Gerät simuliert wird. Die Schnittstelle oder die Businesslogik werden nicht berücksichtigt. So steht zunächst ein bestimmtes Gerät im Fokus. Die Schnittstelle, mit der die Anwendung kommuniziert und auch die in WDC abgebildete Businesslogik, die die Geschäftsprozesse gemäß der Spezifikation abbildet, werden weiterhin wiedergegeben. Auch infrastrukturelle Besonderheiten wie die Einbindung in hauseigene Security- oder Servicekonzepte können vollständig implementiert werden, ohne reale Cash-Hardware einzusetzen.

Anpassung des Geräteverhaltens per Konfiguration

Jedes Gerät verhält sich aufgrund seiner Hardware-Möglichkeiten bei einer Transaktionsabwicklung unterschiedlich. Dennoch muss überprüft werden, ob alle realistischen Ablaufvarianten in der Anwendung berücksichtigt sind. Durch einfache Konfiguration per XML-Datei ist es möglich, den WDC Simulator auf die Ausstattungsmerkmale und Ablaufeigenschaften eines ganz bestimmten zu simulierenden Geräts anzupassen. Da viele Konfigurationen alternativ verwendet werden, können auch ganze Gerätegruppen für Test- und Integrationsarbeiten zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen

Einen detaillierten Einblick in die Architektur des WDC ATS Simulator bieten Ihnen die weiteren technischen Informationen zur konkreten Architektur unserer Lösung.
 

Kontakt

Thomas Vogel

Senior Manager

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